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Ein Schiff sticht in See

Der Autor sitzt vor seinem Bildschirm. Er starrt auf die leere Seite.

-Weiß. Weiß wie ein Segel.

Das ist es denkt der Autor, ein Schiff sticht in See und an Bord sind alle Figuren, die er braucht, um eine Geschichte erzählen zu können.  Das Buch wird ein Bestseller.

In einem Weblog hat der Autor etwas über Romanfiguren gelesen. Diese Schriftstellerin Desiréé Ange hat vielleicht nicht die Ahnung, doch schreibt sie mit Leidenschaft, das fand er gut.

Die einzelnen Beiträge waren auch recht kurz, dass gefiel ihm noch besser. Wenn er erst ein riesen Berg an Büchern durcharbeiten muss, vergeht ihm die Lust. Also sticht das Schiff in See.

Lieber Tod als verheiratet

Ich stand an der Reling, blickte voraus in eine finstere Zukunft. In drei Tagen, wenn die Aulis den Hafen von Yeonis erreicht hatte, würde mein Leben zu Ende sein. Mein Vater hatte mich Prinz Sumgrun versprochen oder sollte man sagen er hatte mich an ihnen verkauft. Der Preis waren 1.000.000 Golddukaten.

(Hurra, da ist ja meine Heldin. Sie reist auf einem Schiff, ihrer Hochzeit entgegen und sie scheint sich nicht zu freuen.)

Hinter mir schnelle Schritte, mir wohl vertraute Schritte, Siola meine Freundin aus Kindertagen und meine heimliche Geliebte.

Sie schlingt mir die Arme um die Mitte, haucht mir einen Kuss auf den Nacken: “Rate mal, wer hier ist?“

“Wer soll das denn schon sein? Siola, hör auf, wenn uns jemand sieht.“

“Und wenn schon. Was soll die Mannschaft machen? Sollen sie es doch dem Scheusal melden, der sich dein Gebieter nennt.“

“Noch bin ich ja nicht verheiratet.“

“Ganz genau, weißt du was wir jetzt machen? Wir gehen unter Deck und dann bekommt er in der Hochzeitsnacht große Augen, da seine Auserwählte nicht mehr unberührt ist.“

Wie so oft brachte mich meine Freundin zum Lachen.

(Siola ist eine großartige Unterhalterin, ein echter Narr. In weiteren Verlauf der Geschichte kann sie unsere Heldin mit ihrem Witz aufmuntern, außerdem steht sie fest an ihrer Seite.)

Der Pirat

Ich stand im Ausguck, das Fernrohr am Auge. Das Fremde Schiff war plötzlich aufgetaucht. Der Name dieses Dreimasters war Aulis. Wo wollte der Segler denn hin? Was würden die Besatzungsmitglieder wohl davon halten, wenn ihre Fahrt zu Ende wäre? Ich leckte mir über die Lippen und rief: “Fertig zum Entern!“

(Der Pirat wird schnell zum Mentor, zum Lehrmeister unserer Prinzessin. Er wird ihr einen Ausweg zeigen, sodass sie nicht den ungeliebten Mann heiraten muss.)

Die verschollene Braut

Cynia hätte schon vor drei Tagen hier eintreffen sollen, wo war sie nur? Meinen schnellsten Kurier hatte ich ausgesandt, um bei ihrem Vater nachzuforschen. Ich hatte ihm gesagt, er könne von mir aus so viele Pferde zu Tode reiten, wie er wolle, Hauptsache ich bekäme rasch Bericht.

Die Faust hämmerte ich auf die Schreibtischplatte und schlug ein Loch hinein: Verdammt! “Cynia wo bist du? Als hätte ich ihn herbeigerufen, trat der Kurier keuchend ein. Er war über und über mit rotem Staub bedeckt, entkräftet sank er auf dem Boden: “ Herr, ich habe es in einer Schenke gehört. Die Prinzessin, Sie wurde von einem Piraten geraubt.“

(Der Gegenspieler wartet sehnsüchtig auf die Prinzessin. Er scheint sehr gewalttätig zu sein, kein Wunder, das die Prinzessin Angst vor ihm hatte.

Der Kurier machte das, was er soll, er überbringt eine Botschaft. Durch die Botschaft wird die ganze Handlung vorangetrieben.)

Die Insel der Freiheit

Seit einigen Tagen waren wir in der Gefangenschaft von Captain Nin.

Das Wort Gefangenschaft traf in meinem Fall nicht zu, für mich war es eine Befreiung.

Als die Seraphin uns geentert hatte, hatten die Treuen Seelen der Aulis schon ihre Schwerter gezogen, doch ein Befehl aus meinem Mund ließ sie die Ruhe bewahren. Ich sah meine Gefangenschaft als Chance. Wenn ich eine Gefangene war konnte ich nicht heiraten.

Ein sanftes Klopfen an der Tür.  „Herein.“

Captain Nin betrat das Zimmer, was er mir zur Verfügung gestellt hatte. Der Captain war ein wahrer Kavalier, wäre ich nicht hoffnungslos in Siola verliebt, er wäre der Mann meiner Träume.

“ Sein Sie gegrüßt Prinzessin.“

“ Mein Gruß zurück.“

“ Haben sie sich schon eingelebt?“

“ Wie könnte ich nicht bei ihrer Gastfreundschaft.“

Er sah mich mit seinen dunkelgrauen Augen an, ich hatte das Gefühl er blicke mir ins Herz.

(Ein kurzes Zwischenspiel, hilft dem Leser zu Atem zukommen. Es ist nur ein kurzes Geplänkel, doch wir verstehen die Heldin besser, ihre Beweggründe werden uns vor Augen geführt. Ihr Lehrmeister scheint ein sehr umgänglicher Mensch zu sein, auf jeden Fall ist er sanft und gelassen, anderes als ihr Gemahl.)

“Wie geht es denn jetzt weiter? Werden sie mich jetzt verkaufen?“, fragte ich Captain Nin.

Er deutete auf einen Stuhl, war das sein Ernst, er fragte mich in seinem eigenen Reich ob er sich setzen darf.

Ich nickte, er nahm Platz.

“ Prinzessin, ich bin kein Barbar. Ich könnte sie an ihren Mann verkaufen, doch ich sehe, dass sie mit ihm nicht glücklich werden.“

“Lieber möchte ich Piratin werden, als dieses Scheusal zu heiraten.“

Er lächelte: “Darüber lässt sich reden.“

(Der Ratgeber Autor Hans-Peter Roentgen schrieb einmal:  Eine Geschichte erzählt sich von selbst. Falls ihr das nachlesen wollt, folgt dem Link):

(Überrascht gebe ich dem Recht, ich hatte gar nicht geplant das die Prinzessin Piratin werden sollte, doch dieser Wendepunkt ist genial.)

Zum zerbrochenen Krug

Ich stand auf dem Tisch und unterhielt die anwesenden mit meinem Gegröle.

Die Besucher der Hafenschenke hatten schon so viel Gerstensaft intus, so dass sie meine Urlaute als Gesang ansahen, sonst hätten sie mich längst ausgebuht. Applaus brandete auf, ich verneigte mich, wäre vom Tisch gekippt, hätte mich nicht ein Zechgesell festgehalten.

“So das näschte Lid heißt …. Ach egal, singen wir nochmal das von davor“, lallte ich vor mich hin.

Die Tür der Schenke, zum Zerbrochenen Krug, schlug auf und mehrere Uniformierte drängten sich in die gute Stube.

“Ja wen haben wir denn da? Bringt den Herren Krüge mit dem besten Gebräu“, gab ich von mir.

Eine herrische Stimme brüllte: “Wir sind nicht gekommen, um zu trinken, wir wollen eine Auskunft! Was wisst ihr von Prinzessin Cynia?“

-Warum konnte ich meine Klappe nicht halten? Wäre es denn so schwer gewesen mich dumm zu stellen?

„Ich war Matrose auf der Aulis“, sagte ich, „der Piraten Capitain lies mir die Wahl in seinen Dienst zu treten oder zu verschwinden. Ich zog es vor zu verschwinden, natürlich gab es ein schönes Handgeld. Nicht wahr Leute“?

Die Menge tobte.

Der Anführer dieser Langweiler schob sich zu mir vor, es war ein bleichgesichtiger Muskelberg mit unangenehmen grünen Schlangenaugen.   

Die Menge verstummte schlagartig.

„Und wie ist sein Name“, fragte er mich.

Mein Rausch verflog und ich murte: „Mein Name ist Matrose Mino mein Herr.“

„Wie ist der Name dieses Piraten? Wie heißt sein Schiff? In welcher Himmelsrichtung sind sie gesegelt?“

Mir drehte sich der Kopf und ich fiel in die Arme dieses Giganten.

Ein halbes Jahr später

„So Prinzessin, greift mich an!“

Captain Nin brüllte mir diese Worte entgegen, mit blitzender Klinge griff ich an.

Stahl traf auf Stahl. Ich spürte, dass ich innerhalb des letzten halben Jahres mutiger geworden war, die artige Prinzessin war zu einer Kriegerin gereift.

Nin trat rasch einen Schritt zur Seite, eine Körpertäuschung, ich viel nicht darauf rein, ging mit und schlug zu.

Von oben hörte ich einen Schrei. Siolas Stimme. Ich lies mich ablenken, hob den Kopf, da erwischte mich die stumpfe Seite von Captain Nins Schwert an der Schläfe.

„Mein Gott, Prinzessin, bleibt konzentriert. Wenn euch Siola ablenkt, wird das euch irgendwann euer Leben kosten.“  

Wütend schleuderte ich die Waffe weg, erntete einen tadelnden Blick dafür.

„Kritik, ist das alles, was du kannst?“

„Wenn sie nach Lob verlangen, müssen sie sich ihn verdienen. Prinzessin, sie machen Fortschritte,

doch müssen sie noch einiges lernen. Arbeiten wir zuerst daran, ihre Gefühle zu kontrollieren.

Wut ist kein guter Berater, behaltet einen kühlen Kopf.“

Ich blickte nach oben, Siola hing im Mastkorb, einer der Matrosen hielt sie von hinten gepackt.

Meine geliebte machte den Eindruck, als ob sie aufgegeben hätte, doch plötzlich lief ein Beben durch ihren Leib, sie hebelte den Matrosen über sich hinweg, sodass er auf das Deck zu raste. Zum Glück war eine Vorgabe des Capitains, dass wir uns mit Tauen absichern mussten, wenn wir in der Takelage herum kletterten.

Siola jubelte: „Habe ich dich in die Eier getreten Nepson!“

Der gedemütigte Matrose seilte sich ab und stand bald vor dem Capitain: „Captain diese Siola ist einfach zu gut. Sie kämpft mit allen Tricks.“

Captain Nin legte mir freundschaftlich den Arm um die Schulter: „Sehen sie Prinzessin, ihre Freundin kann gut allein auf sich Acht geben.“

Siola, welche sich in den letzten Sekunden umgeschaut hatte, brüllte: „Feindliches in Schiff in Sicht! Es ist die Naskara!“

Die Naskara, oh nein, das war das Schiff das Prinz Sumgrun gekauft hatte um uns zu jagen.

Und da ertönte auch schon der erste Knall. Die Naskara hatte angefangen uns mit ihren Kanonen ein zudecken.

(Die Ausbildung der Prinzessin ist fortgestritten, doch wie jede gute Heldin offenbart sie Schwächen. Sie ist auf das Heil ihrer Freundin bedacht und hat ihre Wut nicht im Griff. Ihre Geliebte, ihre Freundin, jedoch scheint schon eine Piratenbraut zu sein. Bevor die Prinzessin beginnen kann an Ihren Fehlern zu arbeiten, wird das Piratenschiff angegriffen.)

Die Entscheidung

Prinz Sumgrun stand mal wieder an meiner Seite. Mein Name ist Gudio und ich bin die Capitainin der Naskara. Mein stolzes Schlachtschiff hat noch kein Kampf verloren, nicht umsonst sind unsere Segel scharlachrot, rot wie das Blut unserer Opfer. Prinz Sumgrun kam zu uns an Bord, sein einziger Wunsch war Rache und diese Rache steht kurz bevor, denn die Seraphin hat schon Bekanntschaft mit unseren Geschützen gemacht. Eine Kanonenkugel durchschlug die Waffenaufbauten und nahm 3 Piraten ihr Leben.

„Jetzt keine Zeit verlieren, sofort entern!“, brüllte der Prinz los.

-Ich weiß was ich zu tun habe.

Meine Gedanken behielt ich für mich und erklärte dem hässlichen Prinzen:“ Wir werden denen erst noch ein wenig einheizen. Capitain Nin soll zittern.“

Prinz Sumgrun knurrte irgendetwas vor sich hin, es war egal, ich brüllte meine Befehle:“90 Grad Kehre und erneuter Beschuss!“

Die Kanonen donnerten los, es klang wie das Ende aller Tage. Die Seraphin wurde jedoch von keinem Dummkopf kommandiert, Nim gelang es tatsächlich durch ein spektakuläres Wendemanöver sein Schiff aus der Gefahrenzone zu bringen, dann landeten sie einen Treffer.

„Capitain! Verdammt unser Ruder is hin!“

Ich knirschte mit den Zähnen:“ Na dann ab an die Enterhaken.“

Das Glück war an unserer Seite, das Meer öffnete sich zu einem Strudel so das wir auf die Seraphin zutrieben.

„Sobald wir bis auf eine Handbreit dran sind zeigen wir denen, wer die eigentlichen Piraten sind.“        

Im Mastkorb stand der Grund unserer Reise, Prinzessin Cynia. Das halbe Jahr hatte sie wohl gehärtet, sie schrie Befehle, als wäre sie der Capitain. Die Besatzung der Seraphin bot uns einen blutigen Kampf.   Angestachelt von der Prinzessin schienen sie bereit ihr Leben zu opfern. Stahl schlug auf Stahl, ich die ich es eigentlich gewohnt bin auf meiner Brücke zu bleiben, musste eingreifen. Mit der Klinge zwischen den Zähnen schwang ich mich hinüber. Ein Matrose empfing mich mit seinem Sebel, er hieb auf das Tau ein, brachte mich zu Fall. Ich krachte auf die Planken, rollte mich ab, sprang auf die Füße und durchbohrte sein Herz. Meine Augen erblickten ihn, Capitain Nim, mit einem Aufschrei sprang er mir in den Weg.

„Du wirst hier nicht siegen Schwester.“

„Ich dachte unsere Familienbande hättest du längst durchschlagen, erzählst du nicht jedem, dass ich eine Missgeburt bin?“

„Ich folge wenigstens dem Piratenkodex, du aber verkaufst dich an den Meistbietenden.“

„Ich musste mir alles aufbauen, mein Schiff, meine Mannschaft, alles musste ich mir erarbeiten, du mein lieber Bruder bekamst alles von unserem Vater.“

(Aha, ein Konflikt in der Rahmenhandlung. Die beiden Piraten sind Geschwister, Capitain Nin wurde von seinem Vater bevorzugt, er bekam das Schiff und die Mannschaft, seine Schwester bekam nichts.

Kein Wunder, dass sie sauer ist. Ihre Reaktion, den eigenen Bruder umbringen zu wollen ist aber ein wenig übertrieben.)

Cynia kämpfte mit drei Piraten zugleich, ihre Klinge tanzte auf und ab, so dass die Angreifer nicht wussten, wie ihnen geschah. Eine geschickte Drehung, sie trat mit dem Bein nach hinten, dann hörte sie einen Schrei.

„Dann waren es nur noch zwei.“

Die beiden Freibeuter steckten erschrocken ihre Sebel weg, als eine Stimme nach oben schallte:

„Schert euch weg, wenn ihr es noch nicht einmal schafft zu dritt ein kleines Mädchen zu besiegen.“

 Die Piraten riefen wie aus einem Mund: „Prinz Sumgrun!“

Der zwei Meter große Hüne schwang sich in den Mastkorb: „So sieht man sich wieder Cynia.

Mit einem Aufschrei stürzte sie auf ihn. Stahl klirrte auf Stahl. Cynia war bereit für ihre Freiheit zu sterben.

Gebannt hatte ich die Kämpfe beobachtet. Die Auseinandersetzung zwischen Captain Nin und dieser Piratenbraut und die Kämpfe meiner Cynia, dabei hatte ich einen Angreifer nach dem anderen in die Tiefe geschickt. Wenn ein Körper auf die Planken krachte, jubilierte mein Herz, dass Training im letzten halben Jahr, hatte sich gelohnt. Dann kam er, Prinz Sumgrun und mein Herzschlag setzte aus.

Cynia war zwar ganz geschickt mit der Klinge, doch Prinz Sumgrun war ein wahrer Meister.

Ich enthauptetet meinem letzten Kontrahenten, dann griff ich nach einem Tau und schwang mich in den Mastkorb.

Cynia hatte längst das Kämpfen eingestellt, mit ihrem Rücken lehnet sie am Mastkorb, parierte nur noch Schlag um Schlag.

„Na, schmerzten dir schon die Arme? Möchtest du nicht aufgeben? Komm gib auf Cynia.

„Niemals! Nimm mein Leben, meinem Leib bekommst du nicht.“

Ich näherte mich von hinten, schwang meinen Sebel über den Kopf und wollte ihm den Todesstoß verspassen, da wirbelte er herum und wehrte den Schlag ab.

„Wen haben wir denn da, Hofdame Siola. Dich habe ich lange nicht gesehen.“

Prinz Sumgrun, ich hoffe ihr habt euer Testament gemacht.“

„Nein Siola…ich gebe auf und gehe mit ihm, Hauptsache er verschont dein Leben.“

Der Prinz warf seinen Kopf in den Nacken und begann zu lachen: „Das ist ja niedlich, die Prinzessin tauschte ihr Leben für das der Hofdame.“

Siola ist nicht nur meine Hofdame, ich liebe sie.“

Prinz Sumgrun spuckte vor die Füße meiner Prinzessin: „Was soll das heißen, du liebst eine Frau?

Gut dann töte ich euch beide.“

Der riesige Muskelberg zuckte zusammen, sein Blick glitt hinab und blieb am Wurfmesser haften, das ihm aus der Brust ragte: „Was … Wer?“

Ein weiterer Körper schwang in den Mastkorb, ein junger Bursche, in dem ich Matrose Mino erkannte.

Vor Prinzessin Cynia viel er auf die Knie und rief: „Endlich konnte ich ihnen meinen Dank überreichen Prinzessin. Mein Leben würde ich für ihres geben, die Entscheidung sie im Stich zu lassen war die dümmste meines Lebens.“

„Erhebt euch Offizier Mino, denn zum Offizier habe ich Euch ernannt.“

Als stolzer Beschützer der Prinzessin hatte sich Mino niedergekniet, rot wie ein Krebs erhob er sich.

Ich blickte runter sah in diesem Moment, dass auch der Kampf zwischen Capitain Nin und seiner Gegnerin sich entschieden hatte. Ihr Sebel flog ihr aus der Hand und über den Rehling. Schon bald tanzte die Waffe auf den Wellen. Geschlagen und gedemütigt kniete sie sich hin und bot sie ihm den Nacken: „Stich zu! Du hast gewonnen!“

Die Kampfeshandlungen waren beendet, alle Matrosen blickten auf die Szene zwischen den Capitain und seiner Schwester.

Wir kletterten hinab, standen schon bald darauf auf Deck. Capitain Nin schleuderte seine Waffe weg, zog die Schwester in eine Umarmung: „Wie könnte ich dich töten? Der Groll, der uns entzweite, war wie ein Enterhacken in meinem Fleisch. Verzeih mir Schwester, ich war schwach, nahm das Angebot unseres Vaters an, ohne nachzudenken.“

„Du wurdest zu seinem Erbe und du warst der bessere Erbe, weil du verzeihen kannst Bruder.“

Die verschiedenen Besatzungsmitglieder hielten sich an den Händen, sie waren froh, dass der Geschwisterkrieg beendet war.

Unser Jubel erfüllte die Luft.

Fazit

Der Autor freut sich, das war ja einfacher als er dachte.

Es stimmt, sind die Figuren erst einmal da, dann erzählt sich die Geschichte von selbst.

Da war Cynia, die Heldin, Siola, ihre Freundin und heimliche Geliebte, sie war der Narr in dieser Geschichte. Prinz Sumgrun war der Gegenspieler. Captain Nin war der Mentor, der Lehrmeister.

Der Kurier war der Kurier. Wer war Janus und wer war der Schwellenhüter?

Der Autor hatte nicht abwarten können, er schrieb los, als er die ersten fünf Figuren erfand.

Jetzt grübelte er, wer war Janus und wer war die Schwellenhüterin?  Die Schwellenhüterin wurde im Blog Verschlossene Tore beschrieben.

Naja, war es nicht in Grunde genommen egal, wer welche Figur war.


Hi, ich bin es, eure Desiréé. Ich hoffe ihr hattet Freude an diesem Blog. Ich weiß, er ist etwas anders als die anderen. Wir können auch lernen, wenn wir eine Geschichte lesen. Falls es euch gefallen hat, schreibt mir eine E-Mail, falls es euch nicht gefallen hat, dann schreibt mir auch eine E-Mail (d.ange.autorin@gmail.com). Wenn ihr erraten habt, wer der Janus und wer die Schwellenhüterin ist, dann schreibt mir eine E-Mail und sagt im Betreff, Janus Rätsel oder Schwellenhüterin Rätsel, wenn ihr dann auch noch eure Adresse nennt, erhaltet ihr eine Signierte Ausgabe von Branding ins Herz mit persönlicher Widmung.

Bleibt mir treu und denkt immer daran

Literatur ist Leben

Eure Desiréé Ange